auf der Homepage des Bürgerverein Krefeld-Fischeln e.V.
Drei Mundartabende in Fischeln
Gibt es keinen freien Stuhl mehr? Das war die Sorge der Besucher bei den 3 Mundartabenden in der Gaststätte Gietz am letzten Wochenende im März.
Tatsächlich war der Saal bis zum letzten Platz besetzt als die Kapelle Schäng, Blasius, Flönz, Rakete das Programm eröffnete. Dann spulte das Team um Wolfgang Müller ein kurzweiliges Programm ab. Die Besucher waren begeistert, als Christel Holzapfel in einem Sketch „ Läcker Eäte“ mit Annelie Wellmann, die Temperatur der Suppe mit dem Ellenbogen prüfte, stolz präsentierte W.Müller sein neues Auto mit LED Technik (Kerzen) und Navi, um mit Bernd Weiergräber eine Probefahrt von Fischeln zum Bahnhof Krefeld über Osterath und „langes“ Geißmühle zu machen. Anneliese Hürlimann wiederum machte sich Gedanken über Alt Fischeln und über unsere Heimatsprache. Mit dem Gebrauch des neuen Euro-Rettungsschirms kam Rosi Zober auf die Bühne und nahm danach als Schwester Nixnutzia W.Müller die Beichte ab, der erstmals online über einen Dijitalen Bichtstooehl beichtete, wobei der Bußbescheid ausgedruckt unten aus dem Gerät kam.
Köstlich der Spaziergang von Bernd Weiergräber, der mit seinem Enkel durch die Stadt geht, wobei der Enkel über die vielen Geschäfte staunt, die dem Herrn SALE gehören. A.Wellmann berichtete dann, was passiert wenn die Ehefrau mal tagsüber im Bett bleibt. Der diesjährige „Gastredner“ Günter Paas berichtete über seine Beobachtungen von einem, der „Opreit jing“ und einem anderen, der „kromm jing“, was die Besucher fast von den Stühlen riss. Mit „dem Klantes Töt“ und „Mueder, Mueder“, den Liedern, die jeder „Krieewelsche“ kennt, gingen die sehr humorvollen Abende zu Ende. WoMü
Weiterbildung in Fischeln mit der Volkshochschule
Sprachen lernen, kreativ sein oder auch sich sportlich mit der VHS Krefeld betätigen hat in Fischeln Tradition. Im Sprachenbereich bietet die VHS ab 28. Februar 2012 sowohl Anfängerkurse in Niederländisch und Spanisch als auch Kurse für Fortgeschrittene bzw. Auffrischungskurse in Englisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch und Spanisch an. Der Unterricht findet dienstags und donnerstags zwischen 18 und 22 Uhr im Ortszentrum in den Räumen der Josef-Hafels-Schule statt. Das Entgelt liegt je nach Höchstteilnehmerzahl zwischen 75 und 98 EUR.
Malen und Zeichnen kann man ab Montag, 27. Februar von 19.30 bis 21.45 Uhr auch in der Josef-Hafels-Schule (Entgelt: 69 EUR). Ein Fitnesspower-Kurs bietet die Möglichkeit, Kreislauf, Gelenke und Muskulatur wieder in Schwung zu bringen und sich unter fachkundiger Anleitung "auszupowern" und findet ab Montag, 27. Februar von 20.00 bis 21.30 Uhr in der Sporthalle Vulkanstraße statt (Entgelt 53 EUR).
Nähere Informationen und Anmeldung unter Tel. 02151-862664 sowie unter www.vhs.krefeld.de
Fischeln will Düsseldorfer locken
Stadtbezirke im Visier: Fischeln will Düsseldorfer locken
Vor 20 Jahren hatte die rot-grüne Mehrheit im Krefelder Rat eine Vision: Häuser und Wohnungen sollten im Südwesten der Stadt entstehen. Genauer: westlich der Willicher Straße. Die stadteigene Wohnstätte kaufte das Gelände. Geschehen ist aber bis heute nichts.
Als Schwarz-Gelb ab 1994 wieder das Sagen hatte, fiel die Entscheidung, stattdessen das Gebiet Kütterheide zu bebauen. Da der Platz dort inzwischen erschöpft ist, gerät das Wohnstätte-Areal wieder ins Blickfeld. Denn Krefeld möchte vom Boom Düsseldorfs profitieren und Gutverdienern aus der Landeshauptstadt anlocken. Das Bauland ist deutlich günstiger und die Verkehrsanbindung dank der K-Bahn vorbildlich.
Die SPD möchte, dass die neue Trasse an der Anrather Straße endet. Die CDU strebt eine Verlängerung nach Norden an. Fotobearbeitung: DJ
SPD und CDU streiten um den Trassenverlauf
„Ich bin nicht gegen Fischeln-Südwest“, sagt Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm. „Aber die neue Trasse zur Erschließung des Geländes muss an der Anrather Straße enden.“ Der CDU wirft die SPD-Ratsfrau vor, die Trasse als Umgehungsstraße nach Norden bis zum Mühlenfeld verlängern zu wollen. „Die CDU setzt darauf, dass dann Fördermittel des Landes fließen.“
Und damit nicht genug: Nottebohm vermutet, dass die Umgehung bis zum Mühlenfeld auch gebaut werden soll, um dort eine Anbindung für das neue Domizil der Freiwilligen Feuerwehr zu schaffen. Denn das Gelände des Fischelner Tennis Clubs am Mühlenfeld wird frei, wenn es wie geplant zur Fusion mit den Tennis-Freunden-Fischeln kommt.
Wohnbebauung in der Nähe des Friedhofs vorgesehen
Wachsen soll Fischeln nicht nur im Südwesten. Auch am Friedhof östlich der Kölner Straße sieht der neue Flächennutzungsplan Wohnbebauung vor. Weil der Trend zur platzsparenden Urnenbestattung geht, stehen etwa elf Hektar zur freien Verfügung. „Wohnen direkt am Friedhof gefällt sicher nicht jedem“, sagt Nottebohm. „Wir müssen darauf achten, dass die Toten ihre Ruhe haben.“
Häuser am Friedhof passen der Bezirksvorsteherin allerdings besser ins Konzept, als eine Bebauung des Fischelner Bruchs östlich der K-Bahn. „Das steht immer noch im Regionalplan und darf keinesfalls Wirklichkeit werden.“
Wichtig ist ihr zudem, dass am Stadtrand nicht nur Einfamilienhäuser entstehen. „Wir brauchen hier ebenso Mehrfamilienhäuser und Mietwohnungen.“
Statt nur auf neue Gebiete zu setzen, fordert Nottebohm zudem seniorengerechte Wohnungen im Zentrum von Fischeln. „Wir müssen mit den Eigentümern ins Gespräch kommen, die ihre großen Grundstücke oft nicht mehr brauchen.“
Mit Sorge verfolgt Nottebohm die Diskussion um das denkmalgeschützte Rathaus. Dass die Stadt einen Verkauf des denkmalgeschützten Gebäudes nicht ausschließt, findet sie sehr ärgerlich. „Unser Rathaus darf nicht zum Ärztehaus werden“, sagt Nottebohm. Wie die anderen Parteien fordert sie von der Verwaltung ein Nutzungskonzept, um das in weiten Teilen leerstehende und außen aufwendig renovierte Gebäude wieder mit Leben zu erfüllen. „Wer das Rathaus aufgibt, der schwächt Fischeln und die Menschen, die hier leben.“
Außen renoviert, innen weitgehend leer. Das Rathaus braucht ein Nutzungskonzept. Archiv WZ
Die Kölner Straße ist stark belastet. Seit Jahren hoffen die Fischelner auf eine Reduzierung des Verkehrs. Foto: WZ
„Viele Fischelner glauben nicht mehr daran, dass sich der Verkehr auf der Kölner Straße reduzieren lässt.“ Doris Nottebohm, Bezirksvorsteherin
Hilfreich wäre dabei ein barrierefreier Zugang, den eine Bürgerinitiative seit langer Zeit fordert. Ob und wann der Aufzug im Hof des Rathauses kommt, steht aber nicht fest. Im Krefelder Haushalt für 2012 sind lediglich 50 000 Euro vorgesehen, um barrierefreie Zugänge für das Stadtwaldhaus und das Rathaus in Fischeln zu planen.
Dass sich 2012 bei den Problemen auf der Kölner Straße wesentliche Fortschritte ergeben, glaubt Nottebohm nicht. „Seit Jahren kämpfen wir vergeblich darum, dass aus dieser Bundesstraße eine kommunale Straße wird. Warum das südlich der A 44 in Osterath geklappt hat und bei uns nicht, verstehe ich auch nicht“, so Nottebohm.
Mit Skepsis verfolgt sie die Diskussion um das Lkw-Routenkonzept. Geplant ist, dass der Schwerlastverkehr bereits an der A 44 zur Oberschlesienstraße gelenkt wird. Dies könnte zu einer Entlastung der Kölner Straße führen.
Allerdings hat bereits das Durchfahrtverbot für Lkw über 3,5 Tonnen nichts gebracht. Das Verbot gilt seit November 2010, weil die Stickoxid-Belastung an der Kölner Straße über dem zulässigen Grenzwert liegt. Geholfen hat das nicht. „Viele Fischelner glauben nicht mehr daran, dass sich der Verkehr auf der Kölner Straße tatsächlich reduzieren lässt,“ so Nottebohm. WZ 07.02.2012
Fischeln liegt uns am Herzen!
Der Bürgerverein Krefeld-Fischeln e.V. ist ein Zusammenschluss von Bürgern.
Er fördert die Fischelner Identität, die Erhaltung des Ortsbildes, bewahrt die Fischelner Geschichte und setzt sich für die Belange der Bürger ein.
Der von den derzeit etwa 600 Mitgliedern gewählte ehrenamtliche Vorstand trifft sich monatlich und vertritt die Wünsche, Interessen und Forderungen der Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung und Behörden.
Wir kümmern uns um Fischeln als unseren Heimatort.
Einige Beispiele
- Mundartabende: Organisation und Veranstaltung, allein drei Abende im Jahr 2010
- Verkehrsprobleme: Überlastung der Kölner Straße, geplante Umgehungsstraße
- Aufstellung eines Defilibrators in Fischeln
- Spenden an gemeinnützige Einrichtungen, Schulen und Vereine
- Arbeitskreis Heimat: umfangreiches Archiv im Rathaus Fischeln
- Halbjahreskalender „Fischeln aktuell“
- Jahreshauptversammlung für Mitglieder und alle interessierten Bürger
- Adventsingen unter dem Zunftbaum mit gratis Glühwein und Muzen
- Ausrichtung unseres Sommerfestes
- Brauchtumspflege
- Jahresausklang im Rathaus Fischeln
- Spendenaktion für das Pflanzen von Bäumen entlang der K-Bahn
- Unterstützung bei der Klage gegen den wachsenden Fluglärm der neuen Abflugroute
- Zunftbaum Ecke Kölner Str./Anrather Str. gestiftet vom Bürgerverein
Bürgerverein und Ortsgestaltung
Was hat der Bürgerverein zur Ortsgestaltung beigetragen?
Seit seiner Gründung im Jahr 1975 hat sich der Bürgerverein Fischeln in vielfältiger Weise für die Belange der Bürger eingesetzt. Neben sozialen und politischen Initiativen, wurden auch im Hinblick auf die Ortsgestaltung Maßstäbe gesetzt. Dazu gehört eines der „Wahrzeichen“ in Fischeln: der Zunftbaum Ecke Kölner Straße und Anrather Straße. Heute ein fester Bestandteil des Ortsbildes.
Entlang der K-Bahn, zwischen Fischelner Bahnhof und Hafelsstraße, entstand aufgrund einer vom Bürgerverein initiierten Spendenaktion eine Grünanlage mit vielen Bäumen nebst Fuß- und Radwegen.
Anlässlich des fünfundzwanzigsten Bestehens im Jahr 2000, wurden 20 Parkbänke gespendet und nach den Wünschen der Bürger aufgestellt.
Auch in Sachen Nahverkehr wurden Akzente gesetzt. Für die Einrichtung der Buslinie 047 hat sich der Bürgerverein erfolgreich eingesetzt.
Seit 2010 gibt es unter dem Zunftbaum einen Schaukasten, wo Sie als Ergänzung zu unserer Homepage Neues vom Bürgerverein und aus Fischeln erfahren können. Damit uns Ihr Anliegen schnell und unkompliziert erreichen kann, wurde dort vor Kurzem ein Briefkasten für Ihre Mitteilungen, wichtige Anliegen und Mitgliedsanträge angebracht.
Unterstützen auch Sie den Bürgerverein Fischeln.
Je größer die Mitgliederzahl ist, um so mehr Gewicht hat die Stimme des Bürgervereins.
Jeder interessierte Bürger kann Mitglied werden.Der Jahresbeitrag beträgt nur 12 EUR.
Ehrenamtliche Helfer sind immer willkommen.
Der Arbeitskreis Heimat (AKH) befasst sich mit der Fischelner Geschichte.
Im Laufe der Jahre wurde ein umfangreiches Archiv eingerichtet, in dem unzählige Fotos, Dokumente, Familienchroniken, Bilder, Pläne usw. archiviert werden.
Dank dieser Unterlagen entstanden auch zwei Bildbände mit dem Titel „Fischelner Bilder".
Die Ausstellung „1050 Jahre Fischeln" wurde ein großer Erfolg.
Mit der Rheinischen Bahngesellschaft und den Städtischen Werken Krefeld feierte der AKH das 100jährige Bestehen der Bahnverbindung Düsseldorf - Fischeln.
Gleichzeitig wurde ein Buch „Schienengeschichte(n)" herausgegeben.
25 Oldtimer Straßenbahnen pendelten damals zwischen Düsseldorf und Fischeln.
Archiv Arbeitskreis Heimat
Mai
| 17. | 05. | Fischelner Turnverein 1905 eV | Wanderung Christi Himmelfahrt | |
| 17. | 05. | Markuskirche Fischeln Ev. Kirchengemeinde | 10 Uhr | Konfirmation I in der Markuskirche |
| 18. | 05. | TAM Theater am Marienplatz | 22 Uhr | 11 Minidramen aus der Schweiz |
| 20. | 05. | Markuskirche Fischeln Ev. Kirchengemeinde | 10 Uhr | Konfirmation II in der Markuskirche |
| 21. | 05. | KAB St. Clemens | 19-21 Uhr | Presseclub im Clemenshaus |
| 25. | 05. | KAWAI-Konzerte | 20 Uhr | Boris Giltburg aus Israel, Campus 44 Fichtenhain in Krefeld. Vorverkauf nur in der Tourist Info im Schwanenmarkt Center, Hochstraße, Tel. 02151 861501 + 861515 |
| 25. | 05. | TAM Theater am Marienplatz | 22 Uhr | 11 Minidramen aus der Schweiz |
| 26.27.28. | 05. | Verein für Rasensport Fischeln eV | Pfingstturnier der F-Jugend, Pfingstturnier der D-Jugend, Pfingstturnier der B-Jugend, Bezirkssportanlage, Kölner Straße 368a |
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Extra Tipp am Sonntag, Fischelner Woche, Rheinische Post Krefeld,
StadtSpiegel, Westdeutsche Zeitung
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