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Jahresausklang 2010
Wenig Reden, viele Gespräche

Der 29.12. eines jeden Jahres ist für viele Vertreter aus Rat, Politik, Verwaltung, Sport und den brauchtumsbedingten Vereinen das letzte gesellschaftliche „Großereignis" in Fischeln. In den großen Sitzungssaal - übrigens nunmehr mit neuen wärmedämmenden Fenstern - hatte Reiner Schütt in seiner Position als 1. Vorsitzender des Bürgervereines Fischeln geladen. Im Vorfeld war von vielen Beteiligten der Wunsch geäußert worden, statt vieler Reden doch mehr Gespräche untereinander zu führen. Dem trug Reiner Schütt Rechnung und beließ es nach der Begrüßung bei einigen Fakten. So galt der Dank an die beiden „Zapfer" Hans Bruns und Heinz Becker sowie dem Hausherrn Rolf Ruland. Markus Hoffmanns, Inhaber des REWE-Marktes an der Kölner Straße, bereicherte den Abend mit seinem gesponserten und durch sein Team kredenztes Büfett. Auch ihm galt der Dank des Geschäftsstellenleiters der Sparkasse Fischeln. Der 51jährige Vorsitzende nahm dann noch Stellung zu einigen lokalen Fischelner Großereignissen. So erinnerte er an die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges an die FF Fischeln und den damit verbundenen furiosen Gottesdienst, den Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen des Fischelner Rathauses, der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes der Südschule und dem zumindest auf dem Papier existierenden LKW Fahrverbot auf der Kölner Straße. In „rechnerisch" unruhiges Fahrwasser geriet Schütt bei Bekanntgabe, dass das neue Vereinsheim des VFR Fischeln kurz vor der Fertigstellung stünde und der VFR damit zu seinem 80. Geburtstag ein neues Clubhaus sein Eigen nennen darf. „90 Jahre, Herr Schütt, 90 Jahre, wir sind 1920 gegründet worden", war der Kommentar des Vorsitzenden des VFR Fischeln, worauf aus der Menge der Zuruf kam „habt ihr bei der Sparkasse keine Taschenrechner mehr"? Großes Gelächter und Schmunzeln auf allen Seiten. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden dem verstorbenen Pfarrer Rütten aus Stahldorf und Pfarrer Weigl aus Fischeln. Nach den Glückwünschen für das neue Jahr kam das was viele gefordert hatten - Gespräche. Heiß diskutiert wurde neben dem Verbleib des VFR in der Niederrheinliga auch das bevorstehende Schützenfest. „Na da steht uns ja ein Fest ins Haus", war ebenso ein Kommentar wie „Der Thomas wird es richtig krachen lassen".
FiWo 08.01.2011