Offener Brief

an den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Herr Gregor Kathstede

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in letzter Zeit häufen sich die Klagen von Fischelner Bürgern über die schlechten Zustände auf der Kölner Strasse, vorwiegend im Ortsbereich.

Beklagt werden der sehr schlechte Zustand der Fahrbahn ( Verbundsteine ), die sich wie Wellblech verformt hat und das vermehrte Aufkommen von schweren LKWs, die über diese Fahrbahn „rappeln“. Diese LKWs sind kein Quellverkehr, sondern durchfahren Fischeln, um in Gewerbegebiete zu gelangen.
Dazu kommen Straßenbahn, Radfahrer ( es gibt keinen Radweg ) und Fußgänger. Alles in allem schon eine gefährliche Situation.

Der Bürgerverein bittet Sie bzw. die Verwaltung zu prüfen, ob die Geschwindigkeits -Beschränkung von 30 km, die in Teilstücken bereits besteht, weiter ausgedehnt werden kann.
Ein weiterer Vorschlag unsererseits wäre, ein Durchfahrtsverbot für LKWs. Wertvoll wäre schon eine entsprechende Beschilderung auf der Autobahn mit Hinweisen auf die Gewerbegebiete, die über andere Ausfahrten zu erreichen sind.

Die Erneuerung der Fahrbahn der Kölner Straße und die Verwirklichung der Süd-West- Umgehung gehören zu den dringendsten Wünschen der Fischelner.

Wir würden uns freuen, wenn diese Probleme von der Verwaltung gelöst werden.


Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Müller
1.Vorsitzender

 





 

Antwort des Oberbürgermeisters

der Stadt Krefeld, Herr Gregor Kathstede

 

DER OBERBURGERMEISTER DER STADT KREFELD

Bürgerverein Krefeld-Fischeln e.V. Herrn Vorsitzenden Wolfgang Müller Hulterkamp 20 47807 Krefeld 21. Februar 2007

Zustand der Kölner Straße/Geschwindigkeitsbegrenzung

Sehr geehrter Herr Müller,

heute komme ich auf mein Schreiben vom 19.01.2007 zurück.

Am 30.01.2007 fand im Rathaus Fischeln ein interfraktionelles Gespräch statt, bei dem auch die Erneuerung der Fahrbahn der Kölner Straße thematisiert wurde. Hierbei wurde von der Verwaltung darauf hingewiesen, dass einerseits Reparaturarbeiten im schadhaften Abschnitt der Kölner Straße zwischen Hafelsstraße und Eichhornstraße technisch sinnvoll in Asphaltbauweise durchgeführt werden sollten, andererseits die so hergestellten schwarzen Flickstellen im hellen Betonsteinpflaster im Gesamtbild störend wirken würden.

Es wurde eine Einigung dahingehend erzielt, bei den sukzessiv durchzuführenden Reparaturarbeiten im Hinblick auf die nur beschränkt zur Verfügung stehenden Mittel auf Pflasterbauweise zurückzugreifen. Bei eventuell mittelfristig anstehenden größeren Sanierungsabschnitten wird an den Ausbauenden, d.h. Hafelsstraße bzw. Eichhornstraße begonnen, um so die Fahrbahnflächen durchgehend gleichmäßig zu gestalten.

Die 30 km/h-Streckengeschwindigkeitsbegrenzung auf der Kölner Straße im Bereich Neuburgshof und Eichhornstraße wird, Ihrem Wunsch entsprechend, erweitert.

Ein LKW-Durchfahrtsverbot kann lediglich mit einer „Anlieger-frei"-Beschilderung ausgeschildert werden, die jedoch nicht überwacht werden kann. Auf Vorfahrtsstraßen ist solch eine Beschilderung aufgrund der täglichen Anlieferung von Waren nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Gregor Kathstede

 






das Schreiben des Oberbürgermeisters können Sie
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